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Gebrauchte Pierre Balmain Mode in geprüfter Qualität

Pierre Balmain Second Hand

Balmain versprüht Glanz und Glamour – das Haus gehört zu der französischen Mode-Elite und ist eine Mode-Größe weltweit. Nach großen modischen Erfolgen in den Anfangsjahren und einer vorübergehenden Krise avanciert das Traditionshaus zum IT-Label der Modernen. Mehr über Pierre Balmain erfahren >

Pierre Balmain Second Hand

Mode von Balmain auf Echtheit geprüft von REBELLE

Pierre Balmain

Der Gründer des französischen Elite-Hauses Pierre Balmain wird 1914 geboren. Er beginnt mit seinem Studium der Architektur an der Pariser École des Beaux Arts, doch nach nur einem Jahr bricht er dieses ab, um sich seiner großen Leidenschaft, der Mode, zuzuwenden. Er arbeitet für Edward Molyneux und später gemeinsam mit Christian Dior für den Pariser Modeschöpfer Lucien Lelong. Nur fünf Monate nach Kriegsende eröffnet Balmain 1945 sein eigenes Modeunternehmen mit erster Haute-Couture-Boutique in Paris. Besonders in den 50er und 60er Jahren feiert er mit seine eleganten Abendroben große Erfolge. Er gehört zu den Pariser Mode-Größen der Zeit wie Christian Dior oder Jacques Fath – gemeinsam sind sie der Inbegriff Pariser Haute Couture. Auch international macht der Franzose auf sich aufmerksam: 1949 wird die erste Boutique mit Piere Balmain Kleidung in New York eröffnet. Mit seinem ersten Parfüm „Élysées“ erobert er auch die Duftwelt. Es folgen „Vent Vert“ und das bekannte „Jolie Madame“.

Die Entwicklung

Balmain verkauft nach weniger erfolgreichen Jahren 1977 sein Unternehmen an den französischen Strickwarenhersteller Montagut. Er selbst bleibt bis zu seinem Tod als Chefdesigner tätig. Gemäß Balmains Testaments übernimmt sein dänischer Assistent und Lebenspartner Erik Mortensen die Arbeit als Chefdesigner an der Haute-Couture-Kollektionen. Im gleichen Jahr wird weltweit eine Prêt-à-porter-Linie für Damen relaunched. Mortensen bleibt bis 1990 in seiner Tätigkeit für das Haute-Couture-Haus. Sein Nachfolger ist Hervé Pierre, von 1993 bis 2002 ist es Oscar de la Renta, der als kreativer Kopf für das französische Traditionshaus tätig ist. Genauso ist de la Renta für die Konfektionskollektionen verantwortlich – das Haus Balmain erlebt eine Renaissance. 2004 gibt Balmain die Aufgabe der Haute-Couture-Sparte bekannt – die vorerst letzte Modenschau findet Ende Januar in Paris unter der Leitung des damaligen Chefdesigners Laurent Mercier statt.

Der Neubeginn

Nach zweijähriger Laufsteg-Abwesenheit präsentiert Balmain ab Februar 2006 unter der Leitung Christophe Decarnin erneut Prêt-à-porter-Kollektionen. Es ist der Neubeginn für das Traditionshaus – Balmain kehrt zurück auf die große Weltbühne der Prêt-à-porter-Mode im oberen Preissegment für Frauen und Männer, inklusive Pierre Balmain Taschen, Schuhe und Accessoires. Decarnin verlässt im Frühjahr 2011 Balmain. Sein Nachfolger und aktueller Chefdesigner ist Olivier Rousteing, der bei Roberto Cavalli angefangen hat und seit 2009 für das Haus als Damenmode-Designer arbeitet. 2011 wird unter Verantwortung eines italienischen Design-Teams und in Lizenz-Zusammenarbeit mit Ittierre für Frühjahr/Sommer 2012 eine weniger preisintensive Unterlinie für Damen und Herren in das Modeleben gerufen.

Der Stil

Bekannt wird das Pariser Label durch den unverkennbaren glamourösen Stil in den Anfängen: Korsagen-Oberteile mit luxuriösen Stickereien sowie die kniebedeckende Saumlänge sind Markenzeichen des femininen Stils. Neben eindrucksvollen Abendkleidern gelten vor allem Pelzverzierungen, Tweed-Ensembles und Stolen als klassische Elemente der Entwürfe. Vintage-Modelle dieser Zeit sind nach wie vor sehr wertvoll und erzielen hohe Preise. Heute definiert eine gute Prise Rock-Chic-Glamour die Kollektionen, die sich durch hautenge Miniröcke, Röhrenjeans und Lederhosen mit aufwendigen Applikationen und markanten Schulterpolstern auszeichnen. Zerlöcherte Stoffe und Militär-Einflüssen finden sich ebenfalls in dem unverkennbaren Stil des Hauses wieder und bestimmen den Look.

Wissenswertes

Der junge Karl Lagerfeld arbeitet als Assistent für Pierre Balmain. Der französische Designer entwarf auch Film- und Theaterkostüme; zu seinen berühmtesten Kundinnen gehörten Marlene Dietrich, Katharine Hepburn oder Sophia Loren. 1985 wird die französische Polizei mit Uniformen aus dem Hause Balmain ausgestattet.

“Fashion fades, only style remains.”

Coco Chanel